Aktienindices

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Die Kurserholung hatte im April an Fahrt aufgenommen und war mit dem Monatsschluss in einen breiten Seitwärtstrend übergeleitet, an dessen oberen Rand wir uns derzeit befinden. Das absehbare Ende des Lockdowns hat den Anlegern etwas mehr Klarheit über die Lage der
Unternehmen gegeben. Parallel hierzu machten die jeweiligen Regierungen weitere Hilfen locker. Vieles hängt nun an den Quartalsberichterstattungen, die auf das zweite Quartal im Juli und August folgen werden. Die Charts beziehen sich mit Ausnahme des DAX-30 Index ausschließlich auf Preisindices – also ohne aufsummierte Dividenden.

DAX Performanceindex (-13,50 % seit Jahresanfang)
Das Band, in dem sich der Dax-Performanceindex nun seitwärts schiebt, hat eine Breite von gut 1.000 Punkten oder 10 %. Seit dem letzten Ausverkauf, in dem der Index nicht durch die untere Begrenzung von 10.160 Punkten brach, hatte er sich schnell wieder über die Marke von
11.000 Punkten erholen können. Bislang war kein Versuch, die Marke von rund 11.300 Punkten zu überwinden, erfolgreich. Allerdings kommt der Index auch kaum zurück. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs in Richtung 12.000 Punkte und darüber steigt.

EuroStoxx 50-Kursindex (- 19,93 % seit Jahresanfang)

Der Eurostoxx hatte schon Ende April die Marke von 9.600 ins Visier genommen, war aber nach einem Fehlausbruch wieder zurückgefallen. Durch den hohen Anteil an Finanztiteln ist der Index derzeit träger als sein deutscher Kollege. Dennoch kann man konstatieren, dass kurzfristig Potenzial bis 3.500 Punkte besteht mit dem Risiko einer nochmaligen Rückkehr auf 2.750 Punkte.

Standard&Poor´s 500 Kursindex (-8,52 % seit Jahresanfang)
Mit rund 2.960 Punkten hat sich der S+P 500 wesentlich mehr erholen können als die europäischen Aktienindizes. Allerdings kämpft auch er derzeit mit seinem Höchststand von Ende April, den er bislang noch nicht signifikant hinter sich lassen konnte. Unterstützungslevels befinden sich bei 2.750 bis 2.850 Punkten. Potenzial nach oben kann man bis zu den alten Hochs von Anfang März bei 3.100 Punkten erkennen

Nikkei 225 Kursindex (-10,08% seit Jahresanfang)
Der japanische Nikkei-Index bietet den klarsten Aufwärtstrend von allen beschriebenen Kandidaten. Die breite Zone mit dem unteren Rand von 20.000 Punkten kann man jetzt als Unterstützung definieren. Nach oben könnten die Hochs von Anfang März zu einem Widerstand
werden. Sie liegen bei 21.500 Punkten und leicht darüber.

Hang Seng Kursindex (-17,50 % seit Jahresanfang)
Erneut wird beim Hongkonger Hang Seng-Index durch die Politik eine Erholung vereitelt. Im Gegenteil: nachdem er wiederholt an dem Widerstand bei 24.700 Punkten gescheitert war, steht er nun am unteren Rand des Seitwärtskanals vom April bei 22.500 Punkten. Noch mehr als der Euroxstoxx 50 ist der Index von Finanztiteln dominiert (50 %), was die Lage nicht einfacher macht. Wer also in Chinas Aktienwelt investieren möchte, nimmt daher nicht den Hang Seng-Index als Basis.